Standleitung & SDSL

Alles zum Thema Vernetzung und Datenfestverbindung, Standleitung und SDSL-Anschluss.

Standleitungen - die professionelle Lösung

Mit einer Standleitung erreicht ein Unternehmen das Maximum an möglicher Sicherheit und Performance bei seiner Vernetzung. Ganz gleich, ob es sich um eine Internetanbindung handelt oder um ein unternehmensinternes Netz.

Der Router

Wie bereits beschrieben, hat der Kunde keinen direkten Kontakt zum angemieteten Datenkabel. Vielmehr stellt eine Hardware, der Router, als Endgerät die Verbindung zwischen der Standleitung und der unternehmenseigenen Infrastruktur her. Üblicherweise ein Router. Die Aufgabe dieses Geräts ist, wie sich anhand des Begriffs leicht ableiten läßt, das Annehmen und Weitergeben von Datenpaketen an die korrekten Empfänger.

Wahlweise stellt der Netzbetreiber den Router für die Nutzung seiner Leitung mit zur Verfügung. Ein Angebot, das man ernsthaft in Erwägung ziehen sollte, denn ein falsches Endgerät kann zur Ursache verschiedenster Probleme werden, die sich oft nur schwer auf das Gerät zurückführen lassen: schleichende Störungen, vereinzelt auftretende Datenverluste, Inkompatibilitäten oder nicht otimale Leistungswerte im Regelbetrieb.

Router sind in allen Preiskategorien erhältlich, Privatkundenprodukte jedoch in keinem Fall für Unternehmensanwendungen geeignet. Im professionellen Einsatz bewährt haben sich Geräte der Marken Cisco und Juniper.

Möchte sich ein Unternehmen unabhängig vom Netzbetreiber einen Router anschaffen oder ist entsprechendes Equipment bereits vorhanden, sollte es sich bei seiner Entscheidung eng an die technischen Vorgaben des Netzbetreibers halten und dessen Wunschgeräte in Betracht zu ziehen. Mit Sicherheit hat der Anbieter bereits weitreichende Erfahrung sammeln können und gute Argumente für oder gegen bestimmte Lösungen. Ratschläge, die man ernst nehmen sollte.


Die Firewall

Sie überwacht den Datenverkehr und entscheidet anhand festgelegter Regeln, ob bestimmte Pakete durchgelassen werden oder nicht. Die Firewall stellt damit eine kontrollierte Verbindung zwischen zwei Netzen her, zum Beispiel zwischen dem unternehmensinternen Netzwerk und dem öffentlichen Internet.

Es handelt sich im professionellem Umfeld üblicherweise um eine autonome Hardware, für weniger sicherheitskritische Einsätze läßt sich eine Firewall auch in Form einer Software auf einem Server oder Arbeitsplatz (z.B. im HomeOffice) betreiben. Beispielhaft läßt sich als Anbieter unternehmenstauglicher Lösungen die Firma Juniper benennen.

Beim Einsatz von Firewalls verhält es sich wie überall im Sicherheitsbereich:

  • Entscheiden Sie nicht allein mit dem Geldbeutel!
    Wägen Sie vielmehr Kosten und Risiken gegeneinander ab.
  • Ziehen Sie Experten zu Rate!
    Lassen Sie Ihre internen Administratoren und EDV-Kräfte durch Spezialisten unterstützen, wenn es notwenig ist. Diese Spezialkenntnisse nicht selbst zu haben, ist keine Schande, sondern zeigt nur wieder einmal, wie weit das Feld der EDV gesteckt ist. Ein kompetenter Provider ist gerne bereit, seine Kunden an dieser Stelle zu unterstützen.
  • Prüfen Sie vor Beauftragung einer Standleitungs-Dienstleistung, wie umfangreich das Know-How Ihres zukünftigen Netzbetreibers tatsächlich ist!
    Kann er individuell auf die Anforderungen seiner Kunden eingehen? Kann er wertvolle Hinweise geben und seine Kunden während der Installationsphase und später beim Betrieb dauerhaft unterstützen?