Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
2. Den Bedarf ermitteln
Ermitteln Sie Ihren tatsächlichen Bedarf. Lassen Sie sich von den infrage kommenden Netzbetreibern hierbei unterstützen. Verlassen Sie sich nicht auf einen einzigen externen Rat, holen Sie eine zweite Meinung ein.
Welche Leistung (Stichwort: Bandbreite) wird benötigt. Wieviele Mitarbeiter / wieviele Systeme übermitteln gleichzeitig Daten und um welche Datenmengen handelt es sich. Wird sich dies in Zukunft erhöhen.
Welche Gesamtmenge an Daten wird zur Zeit pro Monat übertragen. Welche Steigerung wird mittelfristig erwartet.
Wenn Sie heute bereits eine Standleitung haben, so können Sie die Erfahrungswerte auf Ihre Anforderung übertragen. Handelt es sich um ein neues Projekt, werden Sie mit einer Schätzung leben müssen. Flexible Netzbetreiber bieten eine unkomplizierte Tarif- und Bandbreitenumstellung auch im Regelbetrieb an. Diese für gewöhnlich jedoch nur als „upgrade“. Sind Sie sich über die tatsächlich benötigte Leistung nicht sicher, kaufen Sie das kleinere Produkt und lassen sich ein späteres Aufrüsten zusichern. Nehmen Sie im Zweifel zunächst einen Volume-Tarif und stellen später auf eine Flatrate um.
Werden zu den heute existierenden Standorten weitere hinzukommen. Sind die Anschriften dieser zukünftigen Standorte bereits bekannt und können Ihnen die Netzbetreiber eine Zusicherung für die spätere Realisierung geben. Oder kann man als Unternehmen heute noch keine verbindlichen Orte benennen und man muß davon ausgehen, daß diese sich schlimmstenfalls in einer infrastrukturell weniger gut erschlossenen Gegend befinden. Auch bei dieser Variante sollte ein Netzbetreiber eine zufriedenstellende Antwort parat haben, die Sie nicht im Unklaren läßt oder in Zukunft vor unüberwindliche Hindernisse stellt.
Ist die Einführung eines Virtuelles Privates Netzes (VNP) oder MPLS auf der benötigten Standleitung angedacht. Ein gutes Gefühl, wenn der Provider sich nicht lediglich im Kernbereich der Infrastruktur einen Namen gemacht hat, sondern auch auf dem Feld komplexerer individueller Unternehmenslösungen.
Welche weiteren Leistungen wird man gegebenenfalls beim selben Anbieter einkaufen (Stichwort: Alles aus einer Hand): Firewalls, Spamfilter, Rechenzentrumsdienste wie Server, Racks usw.
Sorgen mehrere IT-Dienstleister für Teile der Unternehmens-EDV, so werden diese schlimmstenfalls beim Auftreten eines Fehlers die Verantwortung auf untaugliche Komponenten des Mitbewerbers schieben. Bewährt hat sich das Motto: Alles aus einer Hand schon allein aus diesem Grund. Darüber hinaus wird ein gesamtverantwortlicher Anbieter eher in der Lage sein, eine Lösung „aus einem Guß“ zu bieten, die für gewöhnlich stabiler und effizienter ist.
Über welches Maß an Sicherheit soll die Anbindung verfügen. Wie schwerwiegend und teuer wird eine Störung oder ein Totalausfall von einer Stunde, von einem Tag, von unbestimmter Zeitdauer für das Unternehmen. Es stellt sich weniger die Frage nach einer Backup-Strategie, denn die sollte es immer geben. Vielmehr geht es darum, welchen Umfang sie haben soll, damit die Risiken vertretbar abgesichert sind.
Welche technischen Voraussetzungen herrschen bereits heute am Unternehmensstandort, welche technischen Mindestanforderungen werden an die Leitung und die Endgeräte gestellt, die sich integrieren sollen.
Für welchen Zeitraum ist die Dienstleistung eingeplant. Bei längeren Vertragslaufzeiten verbessern sich im Regelfall für den Kunden die Konditionen. Verträge mit einer Laufzeit von 24 oder 36 Monaten bilden das Regelmaß. Optimale Angebote erhalten Kunden bei einer Vertragsbindung zwischen 36 und 60 Monaten.
Ermitteln Sie Ihr Budget. Die Anmietung einer Standleitung gehört üblicherweise zu den längerfristigen Investitionen in die eigene EDV-Infrastruktur. Dank der gleichbleibenden monatlichen Kosten läßt sich die zukünftige Mehrbelastung aber gut kalkulieren.
Lesen Sie hier den dritten Teil mit dem Titel: Kontakt aufnehmen
Alle Artikel zum Thema Standleitungen:
- Übersicht Standleitungen
- Kupfer und Glasfaser
- Round-Trip-Time und Verfügbarkeit
- Bandbreiten und garantierte Bandbreiten
- Router, Firewall und weitere Hardware
- Ethernet-Technologie
- Tarifmodelle: Flatrate, Volumen und Burstable
- Redundanz
- Service Level Agreement (SLA)
- Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
1. Den Markt kennenlernen - Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
2. Den Bedarf ermitteln - Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
3. Kontakt aufnehmen - Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
4. Angebote vergleichen - Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
5. Verhandeln und abschließen
Der richtige Anbieter von Standleitungen und SDSL für den professionellen Einsatz:
Aufgrund überzeugender Servicemerkmale, erstklassiger Technik und eines beeindruckenden Produktportfolios lautet die Business-Empfehlung im Bereich der professionellen Bandbreiten-Dienste:
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