Kupfer und Glasfaser
Zwei grundlegend unterschiedliche Übertragungsmedien werden von Internet Service Providern für den Datentransport auf Standleitungen eingesetzt. Zum einen auf der Übermittlung von Stromimpulsen basierende Kupferkabel, andererseits Glasfaser, durch die Lichtsignale transportiert werden. In beiden Fällen wird das übermittelte Signal als Datenträger eingesetzt.
Obwohl Kunden normalerweise nicht mit der Datenleitung in Berührung kommen sondern erst mit dem angeschlossenen Endgerät (etwa einem Router, an den die unternehmenseigene EDV angeschlossen wird), kann ein wenig technisches Grundwissen nicht schaden:
Das Medium Glasfaser
Durch eine Glasfaser, die auch tatsächlich aus dem Werkstoff Glas besteht, wird ein Lichtstrahl hindurchgeschickt, der am Endpunkt von einer Photodiode zurück in ein elektrisches Signal umgewandelt wird. Vorteile von Glasfasern im Vergleich zu elektrischen Transportmedien (z.B. Kupferkabel) sind:
- sehr hohe Übertragungsraten (bis in den Gbit/s-Bereich)
- hohe Reichweite, bevor das Signal schwächer wird (mehrere 100km)
- keine Beeinflussung durch Elektrizität
- keine Signalstreuung auf benachbarte Fasern, da kein elektrisches Feld entsteht
- nur schwer direkt an der Faser abhörbar
Das Medium Kupfer
Das Kupferkabel überträgt, unter einem geschirmten Mantel, die Daten elektrisch. Zumeist werden aus technischen Gründen mehrere Adern eines Kabels miteinander verdrillt, beispielsweise zwei Stück bei einer Kupferdoppelader. Solche Leitung finden sich nahezu an jedem Standort in Deutschland, da sie auch für die Telefonie eingesetzt werden. Aber auch bei der DSL-Technologie werden sie als Medium verwendet. Leistungfähiger durch ihre doppelte Anzahl an Adern ist die Vierdrahtkupferader. Für den Einsatz von Kupferkabeln sprechen:
- hohe deutschlandweite Verfügbarkeit
- hohe Reichweite, bevor das Signal schwächer wird (mehrere 100km)
- günstiger Betrieb
- mechanische Robustheit
Alle Artikel zum Thema Standleitungen:
- Übersicht Standleitungen
- Kupfer und Glasfaser
- Round-Trip-Time und Verfügbarkeit
- Bandbreiten und garantierte Bandbreiten
- Router, Firewall und weitere Hardware
- Ethernet-Technologie
- Tarifmodelle: Flatrate, Volumen und Burstable
- Redundanz
- Service Level Agreement (SLA)
- Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
1. Den Markt kennenlernen - Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
2. Den Bedarf ermitteln - Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
3. Kontakt aufnehmen - Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
4. Angebote vergleichen - Fünf Schritte zur optimalen Unternehmensanbindung:
5. Verhandeln und abschließen
Der richtige Anbieter von Standleitungen und SDSL für den professionellen Einsatz:
Aufgrund überzeugender Servicemerkmale, erstklassiger Technik und eines beeindruckenden Produktportfolios lautet die Business-Empfehlung im Bereich der professionellen Bandbreiten-Dienste:
iQom Business