Analoge und digitale Datenübertragung
Privatkunden nutzen ihren Internetzugang üblicherweise, um sich mit Informationen aus dem Netz zu versorgen. Webserver werden angesteuert und Daten von dort auf den eigenen Bildschirm transferiert (heruntergeladen, man spricht vom Download). Nicht immer handelt es sich um Textdaten, oft sind es Bilder, Musikstücke oder sogar Videoclips. Die Menge an Informationen hingegen, die ein typischer Privatanwender ins Internet zurücksendet, ist üblicherweise recht gering. Ein paar Tastatureingaben beispielsweise, ein Klick mit der Maus, eine Adresseingabe in einem Bestellformular oder eine E-Mail mit angehängtem Urlaubsbild.
Aus diesem Grund heraus haben sich die Anbieter von Internetanschlüssen bereits sehr früh dafür entschieden, die gesamte verfügbare Bandbreite bei manchen Diensten (insbesondere bei preisgünstigen Endkundenprodukten) nicht gleichmäßig auf die Kapazität von Download und Upload zu verteilen, sondern den Download zu bevorzugen, damit dieser schneller vonstatten gehen kann.
Die Verfügbarkeit (Lieferfähigkeit) von DSL-Diensten ist im Gegensatz zu digitalen Standleitungen aufgrund ihrer analogen Übertragungstechnologie in Deutschland eingeschränkt. Nur dort, wo die Leitungsqualität noch ausreichend ist, kann das analoge Signal zufriedenstellend bis zum Kunden geführt werden. Digitale Standleitungen hingegen lassen sich deutschlandweit in gleichbleibend guter Qualität zur Verfügung stellen.
Alle Artikel zum Thema SDSL:
- Übersicht SDSL
- Upload und Download Bandbreite
- analoge und digitale Datenübertragung
- Privatkunden (B2C) versus Businesskunden (B2B)
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